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Wunder des Lebens

10. April 2006, 16:04:55

von Paulo Coelho

Wir müssen Risiken eingehen…

Wir können das Wunder des Lebens nur dann richtig verstehen, wenn wir zulassen dass das Unerwartete geschieht.

Jeden Tag lässt Gott die Sonne aufgehen und schenkt uns einen Augenblick, in dem es möglich ist, alles das zu ändern, was uns unglücklich macht. Tag für Tag übergehen wir diesen Augenblick geflissentlich, als wäre das Heute wie gestern und das Morgen auch nicht anders. Aber derjenige, der seinen Tag bewusst lebt, nimmt den magischen Augenblick war. Es kann in dem Moment verborgen sein, in dem wir morgens den Schlüssel ins Schlüsselloch stecken, im Augenblick des Schweigens nach dem Abendessen, in den Tausenden von Dingen, die uns alle gleich anmuten.

Diesen Augenblick gibt es - den Augenblick, in dem alle Kraft der Sterne uns durchdringt und uns Wunder vollbringen lässt. (Weiterlesen »)


Beharrlichkeit

31. März 2006, 23:52:15

Nichts in der Welt kann Beharrlichkeit ersetzen.
Talent allein genügt nicht; nichts ist häufiger als erfolglose Menschen mit grossen Talenten.
Ebensowenig Genie; verkannte Genies sind geradezu sprichwörtlich. Ebensowenig kann es Bildung sein; die Welt ist voll von gebildeten Versagern.
Beharrlichkeit und Entschlossenheit allein vermögen alles

-Ray Kroc-

Ich mag diese Aussage, denn so oft fehlt genau diese Beharrlichkeit - oder Sturheit. Ich möchte dies als Leitsatz nehmen für mein Vorhaben, das Rauchen sein zu lassen…. und natürlich auch für Anderes….


Stufen

6. März 2006, 22:44:31

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andere neue Bindungen zu geben
und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen
er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen
nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden..
Wohlan, mein Herz, nimm Abschied und gesunde.

- Hermann Hesse -